Kunsthandwerk

Alles Hand gemacht nach alter Tradition

Tradition und Brauchtum werden nicht nur gefeiert sondern auch gelebt. Im Appenzellerland sind noch Handwerker in Berufen tätig, die andernorts längst verschwunden sind: Glockensattler, Schindelmacher, Weissküfer, Handstickerin – um nur einige Beispiele zu nennen. Liebhaber von Senntumschellen oder Trachtenschmuck legen schon einmal tausend Kilometer zurück, um diese einzigartigen Kunstwerke zu erstehen.

Alpfahrt und «Stobete» sind beliebte Sujets der Senntumsmalerei, wie sie sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt hat. Die Geschichte der Appenzeller Senntumsmalerei beginnt aber schon im 16. Jahrhundert: Bei Abbrucharbeiten in einer alten Bauernkammer in Gais wurden Malereien eines Alpaufzugs entdeckt, die auf das Jahr 1543 oder 1545 zurückführen. Ein zweiter Zweig der typisch naiven Appenzellermalerei ist die Möbelmalerei der Bauern. Truhen, Kästen und Bettstätten sind üppig bemalt mit Pflanzen und Vögeln. Im Appenzeller Volkskunde Museum in Stein kann eine bedeutende Sammlung an Appenzeller Malereien besichtigt werden.

Eine Auswahl an Appenzeller Kunsthandwerker, welche Sie auf Anmeldung gerne durch Ihren Betrieb führen und das Handwerk vorstellen, finden Sie auf dieser Liste.  Kunsthandwerker (304 KB)