Salbeiblätter gegen Halsweh, Arnika gegen Muskelschmerzen, Löwenzahn gegen Magenbeschwerden. In Zusammenarbeit mit Remo Vetter, The Lazy Gardener, stellen wir zweimal im Monat ein einheimisches Kraut mit seinen Verwendungsformen in Küche und Hausapotheke auf der Startseite unserer Website vor. Hier finden Sie das Archiv der bereits publizierten Kräutertipps. Viel Vergnügen beim Nachlesen und Ausprobieren! www.thelazygardener.ch
Der Lavendel ist auf dem steinig trockenen Hügelgeländes des nördlichen Mittelmeergebietes zu Hause. Im Garten pflanzen wir ihn unter die Rosenstöcke und halten so die Läuse fern. Aus den getrockneten Blüten Lavendelsäcklein machen, um die Motten in den Kleiderschränken fernzuhalten.
Johanniskraut wächst mit Vorliebe an Weg- und Waldrändern. Mitte Juni, um den Johannistag steht sie meist in schönster Blüte. Die Pflanze als Tee, oder Tinktur genossen gilt als Lichtbringer und Stimmungsaufheller. Johannisöl ist ein altbekanntes Volksheilmittel bei Hautverletzungen, Ekzemen und Flechten.
Die Kapuzinerkresse stammt aus Peru und ist ein kriechendes Pflänzchen mit dünnen Stengeln, schildförmigen Blättern und leuchtend gelben bis orange-roten Blüten. Die leuchtenden Blüten und Blätter geben dem Salat eine würzige und kecke Note und stärken das Immunsystem.
Die Goldmelisse stellt im Garten wenig Ansprüche, muss aber jedes zweite Jahr versetzt werden. «Goldmelisse on the rocks»: 2 EL frische Goldmelissenblüten mit 1 l kochendem Wasser übergiessen, nach 10 Minuten abseihen und kaltstellen. Mit Eiswürfeln, Orangenscheiben und ein paar frischen Zitronenmelisseblättern servieren.
Der Basilikum stammt ursprünglich aus Indien und ist aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Im Juni und Juli schmecken die Blätter am intensivsten. Blähungstee: 1-2 TL Basilikumkraut mit 1 Tasse kochendem Wasser übergiessen, ziehen lassen. Bei Blähungen mehrmals täglich trinken.