Dort wird aber keine Strohpuppe verbrannt. Der Funkensonntag ist wesentlich älter als der Gidiobrauch, der mit einiger Sicherheit erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts nachgewiesen werden kann, obwohl der Volksmund berichtet, Herisauer Buben hätten 1845 in Gossau einen Ähnlichen Umzug gesehen und hätten dann beschlossen, in Herisau etwas ähnliches durchzuführen. Schon vom Anfang des 19. Jahrhunderts wird vom Funkensonntag und dem traditionellen Menu berichtet: In vielen Herisauer Häusern gibt es bei der Gelegenheit «Bacheschnette ond Epfelchüechli».
| Ort: | Herisau, Waldstatt, Innerrhoden. |
| Zeit: | Sonntag nach Aschermittwoch. |
| Teilnehmer: | Die Bevölkerung. |
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